zurollen

GrammatikVerb
Worttrennungzu-rol-len
Wortzerlegungzu-rollen
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
rollend in Richtung auf jmdn., etw. hinbewegen
2.
sich rollend in Richtung auf jmdn., etw. zubewegen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Angriffswelle Blechlawine Feuerwalze Flut Flutwelle Flüchtlingswelle Fusionswelle Grippewelle Hochwasserwelle Klagewelle Kolonne Kostenlawine Kostenwelle Kündigungswelle Küste Lawine Millionenstadt Panzer Pensionierungswelle Pleitewelle Prozeßlawine Prozeßwelle Streikwelle Tsunami Welle Woge aufeinander langsam rollen unaufhaltsam

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zurollen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der führerlose Bus rollte auf eine Gruppe von 11 spielenden Kindern zu.
Bild, 05.01.2000
Beim Statistischen Amt der Stadt sieht man viel Arbeit auf sich zurollen.
Süddeutsche Zeitung, 16.10.1998
Die Urlauberwelle rollte auf sie zu und zwang zum Handeln.
Heller, Gisela: Märkischer Bilderbogen, Berlin: Berlin Verlag der Nation 1978, S. 81
Wir krabbeln, rollen auf die Laube zu, er sagt: Zwölf sind tot.
Knef, Hildegard: Der geschenkte Gaul, Berlin: Ullstein 1999 [1970], S. 78
Durch die Windschutzscheibe gesehen ist die Straße ein hellgraues Band, verliert sich nach hinten im Dunkeln und rollt nach vorn unaufhörlich auf Sie zu.
Spoerl, Alexander: Mit dem Auto auf Du, Berlin u. a.: Dt. Buchgemeinschaft 1961 [1953], S. 221
Zitationshilfe
„zurollen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zurollen>, abgerufen am 10.12.2019.

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