Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

zurufen

Grammatik Verb · ruft zu, rief zu, hat zugerufen
Aussprache 
Worttrennung zu-ru-fen
Wortzerlegung zu- rufen
Wortbildung  mit ›zurufen‹ als Grundform: Zuruf
eWDG

Bedeutung

jmdm. etw. durch Rufen mitteilen
Beispiele:
jmdm. einen Gruß, Befehl, ein Scherzwort, Abschiedsworte zurufen
er rief mir ein paar Worte zu, die ich bei dem Lärm nicht verstand
jmdm. über die Köpfe der anderen hinweg etw. zurufen
sie rief mir zu, ich sollte pünktlich sein

Typische Verbindungen zu ›zurufen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zurufen‹.

Verwendungsbeispiele für ›zurufen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auf seiner Mutter Grabe rief er seiner Mutter ihren Namen zu. [Voß, Richard: Zwei Menschen, Stuttgart: Engelhorn 1911 [1949], S. 136]
Wir riefen dem Manne zu, schnell zu uns herüber zu kommen. [Rehbein, Franz: Das Leben eines Landarbeiters. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 44870]
Nur eine halbe Stunde, rufe ich dem Vater meiner Kinder zu. [Die Zeit, 10.02.2000, Nr. 7]
Wir rufen ihnen zu: Ihr gehört zu uns, wir gehören zu Euch! [Archiv der Gegenwart, 2001 [1955]]
Wir machen uns lächerlich «, rufe ich ihm zu und bewundere insgeheim seinen Mut. [Beckenbauer, Franz: Einer wie ich, München: Wilhelm Heyne Verlag 1977, S. 290]
Zitationshilfe
„zurufen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zurufen>.

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