zusammenbringen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung zu-sam-men-brin-gen
Wortzerlegung zusammen- bringen
eWDG

Bedeutungen

1.
etw., besonders Geldmittel, aufbringen, beschaffen
Beispiele:
die Mittel für eine Reise, Exkursion zusammenbringen
er wusste nicht, wie er das Geld zusammenbringen sollte
für eine Aktion, ein Vorhaben Unterschriften, Beweise zusammenbringen
etw., besonders Geldmittel, anhäufen
Beispiel:
er hat damit ein Vermögen zusammengebracht
2.
umgangssprachlich etw. zustande bringen
Grammatik: meist verneint
Beispiele:
er brachte keine drei Sätze, Worte zusammen (= konnte vor Erregung, Dummheit nichts sagen)
sie brachte das Gedicht, den vollen Wortlaut nicht mehr zusammen (= erinnerte sich nicht mehr an den vollen Wortlaut)
3.
die Bekanntschaft, das Zusammensein zweier oder mehrerer Personen herbeiführen
Beispiele:
er versuchte, die beiden jungen Leute zusammenzubringen
sein Beruf brachte ihn mit vielen Künstlern zusammen

Thesaurus

Synonymgruppe
(Leute miteinander) ins Gespräch bringen · (Leute) zusammenbringen  ●  (Leute) an einen Tisch bekommen  fig. · (Leute) an einen Tisch bringen  fig.
Synonymgruppe
(den) Kontakt herstellen · (jemanden) verkuppeln (mit) · (zwei) zusammenbringen · kuppeln · unter die Haube bringen  ●  an den Mann bringen  männl. · an die Frau bringen  weibl. · Amor spielen  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
Oberbegriffe
Synonymgruppe
(Leute miteinander) in Verbindung bringen · (einen/den) Kontakt herstellen · (einen/den) Kontakt vermitteln · (jemanden / Leute) zusammenbringen (mit) · (jemanden) vorstellen · (miteinander) bekanntmachen · einführen (in bestimmte Kreise) · in Kontakt bringen (mit)
Synonymgruppe
(Geldsumme) aufbringen · einwerben · zusammenbekommen · zusammenbringen  ●  auftreiben  ugs. · stemmen  fachspr., mediensprachlich, Jargon · zusammenkratzen  ugs. · zusammenkriegen  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
(unterschiedliche Dinge) miteinander vereinbaren  ●  unter einen Hut bringen  fig. · zusammenbringen  fig.

Typische Verbindungen zu ›zusammenbringen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zusammenbringen‹.

Verwendungsbeispiele für ›zusammenbringen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und ich bitte Dich daher, sie dort unten, wo Du sitzest, zusammenzubringen. [Scheerbart, Paul: Rübezahl. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1904], S. 9170]
Da er sparsam war, hatte er durch seine verschiedenen Tätigkeiten ein ansehnliches Vermögen zusammengebracht. [Koole, Arend: Locatelli. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1960], S. 37598]
Sie führen ein individuelles Dasein, ohne daß jemals versucht worden ist, sie in einem System zusammenzubringen. [Bake, Arnold: Indische Musik. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1957], S. 38206]
Soviel wird keiner von euch zusammenbringen, und das ist auch gar nicht nötig. [Benjamin, Walter: Ein verrückter Tag. In: Tiedemann, Rolf (Hg.), Aufklärung für Kinder, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1985 [1932], S. 189]
Man kann das naiv, man kann das tückisch nennen, Apel bringt beides zusammen. [Der Spiegel, 06.11.1995]
Zitationshilfe
„zusammenbringen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zusammenbringen>.

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