Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

zusammenknüllen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung zu-sam-men-knül-len
Wortzerlegung zusammen- knüllen
eWDG

Bedeutung

etw., besonders Papier, Stoff, zu einem Knäuel knüllen, zusammenballen
Beispiele:
sie knüllte den Brief, Zettel, die Zeitung zusammen
ein zusammengeknülltes Taschentuch

Verwendungsbeispiele für ›zusammenknüllen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch der knüllte das Papier zusammen, warf es ihm vor die Füße. [Bild, 02.08.2004]
Er schnappte sich 520 Mark, knüllte sie zusammen und rannte raus. [Bild, 14.04.1998]
Ihre Hände knüllten die Schürze von den Rändern aus zusammen. [Jens, Walter: Nein, München: Piper 1968 [1950], S. 241]
Fischerle legte es während des Schlafens, fest zusammengeknüllt, zwischen die Beine. [Canetti, Elias: Die Blendung, München: Hanser 1994 [1935], S. 229]
Der Mann knüllt das besprühte Laken zusammen, klemmt es unter seine Arme. [Süddeutsche Zeitung, 12.02.1998]
Zitationshilfe
„zusammenknüllen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zusammenkn%C3%BCllen>.

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