zusammenkommen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungzu-sam-men-kom-men
Wortzerlegungzusammen-kommen
eWDG, 1977

Bedeutungen

1.
sich gemeinsam an einem Ort versammeln, treffen
Beispiele:
die Mitglieder des Klubs, des Vereins kommen einmal im Monat, oft, regelmäßig zusammen
er ist gestern mit ihr zusammengekommen
sie kamen im Rathaus, beim Tennisspiel zusammen
er ist in seinem Leben mit vielen Leuten zusammengekommen (= ist vielen Leuten begegnet, hat viele kennengelernt)
übertragen
Beispiel:
die beiden können nicht zusammenkommen (= verstehen einander nicht)
2.
etw. kommt zusammen
a)
etw. sammelt, häuft sich an
Beispiel:
es sind eine ganze Reihe von Bildern für die Ausstellung, es ist (nicht) viel Geld bei der Sammlung zusammengekommen
b)
mehreres ereignet sich gleichzeitig
Beispiele:
verschiedene unglückliche Umstände kamen zusammen
an diesem Tag kam alles bei mir zusammen (= ereignete sich bei mir sehr viel gleichzeitig)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abend Aufsichtsrat Außenminister Beratung Dienstag Donnerstag Euro Finanzminister Freitag Gespräch Krisensitzung Mittwoch Montag Nachmittag Regierungschef Sitzung Sondersitzung Spende Summe Treffen Unterschrift Vertreter abend da erneut erstmals heute insgesamt kommen rund

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zusammenkommen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Palästinensische Gruppen sollten zu einem Treffen zusammenkommen, das in einer Regierung der nationalen Einheit münden sollte.
Die Zeit, 12.01.2009, Nr. 02
Weil das nicht geht, kommen mit der Zeit einige Erfahrungen zusammen.
Der Tagesspiegel, 06.03.2005
Mit Kommunisten kam mein Vater erst in den dreißiger Jahren zusammen.
Widmer, Urs: Das Buch des Vaters, Zürich: Diogenes 2004, S. 376
Je weiter ich darin kam, um so mehr schrumpfte mir mein Erlebnis, mein Erleiden zusammen.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1941. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1941], S. 132
Dem Wortlaut nach scheinen sich die Gesetze zuweilen an das ganze Volk zu wenden: ungeheure Massen von Männern hätten danach zusammenkommen müssen.
Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Zweiter Teil: Die Germanen, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1921], S. 24430
Zitationshilfe
„zusammenkommen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zusammenkommen>, abgerufen am 17.07.2019.

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