zusammenkrampfen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungzu-sam-men-kramp-fen
Wortzerlegungzusammen-krampfen
eWDG, 1977

Bedeutung

etw., sich krampfartig verengen, zusammenziehen
Beispiele:
der Anblick krampfte ihr die Brust zusammen
die Hände, Finger vor Schreck zusammenkrampfen
sein Herz krampfte sich (vor Entsetzen, Grauen) zusammen
diese Ahnungen waren von der Art, daß seine Hände sich zusammenkrampften [K. MannMephisto239]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Finger Herz Magen Schmerz krampfen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zusammenkrampfen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nur wenn ich Liebesszenen in Filmen sehe, krampft sich alles in mir zusammen.
konkret, 1983
Es krampft uns das Herz zusammen, daß schon wieder ein Teil unseres Heimatbodens von einer feindlichen Invasion heimgesucht wird.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1940]
Ihr Herz krampft sich in Schmerz und ohnmächtigem Zorn zusammen.
Horster, Hans-Ulrich [d.i. Rhein, Eduard]: Ein Herz spielt falsch, Köln: Lingen 1991 [1950], S. 114
Von Tag zu Tag wütender krampfte ein grausamer Schmerz seine Sehnen und Gelenke zusammen.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 32
Er schloß die Augen, biß die Lippen aufeinander, krampfte die Finger fest zusammen.
Ewers, Hanns Heinz: Alraune, München: Herbig 1973 [1911], S. 325
Zitationshilfe
„zusammenkrampfen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zusammenkrampfen>, abgerufen am 22.10.2019.

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