Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

zusammenkrampfen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung zu-sam-men-kramp-fen
Wortzerlegung zusammen- krampfen
eWDG

Bedeutung

etw., sich krampfartig verengen, zusammenziehen
Beispiele:
der Anblick krampfte ihr die Brust zusammen
die Hände, Finger vor Schreck zusammenkrampfen
sein Herz krampfte sich (vor Entsetzen, Grauen) zusammen
diese Ahnungen waren von der Art, daß seine Hände sich zusammenkrampften [ K. MannMephisto239]

Typische Verbindungen zu ›zusammenkrampfen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zusammenkrampfen‹.

Verwendungsbeispiele für ›zusammenkrampfen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nur wenn ich Liebesszenen in Filmen sehe, krampft sich alles in mir zusammen. [konkret, 1983]
Es krampft uns das Herz zusammen, daß schon wieder ein Teil unseres Heimatbodens von einer feindlichen Invasion heimgesucht wird. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1940]]
In wenigen Sekunden war alles vorbei, zwei Mal krampften sich die inneren Organe der Erde zusammen, und unser Schicksal stand kopf. [Die Zeit, 25.01.2010, Nr. 04]
Er krampft die zitternden Finger zusammen, doch schon nach dem zweiten Satz ist das hingebungsvolle Publikum wieder applaudierend auf den Beinen. [Die Zeit, 11.08.2003, Nr. 32]
Ihr Herz krampft sich in Schmerz und ohnmächtigem Zorn zusammen. [Horster, Hans-Ulrich [d.i. Rhein, Eduard]: Ein Herz spielt falsch, Köln: Lingen 1991 [1950], S. 114]
Zitationshilfe
„zusammenkrampfen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zusammenkrampfen>.

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