Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

zusammenreimen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung zu-sam-men-rei-men
Wortzerlegung zusammen- reimen
eWDG

Bedeutung

sich den Sinn, Zusammenhang von etw. aus vereinzelten Informationen erklären
Beispiele:
er hat sich [Dativ] den Vorfall, Sachverhalt aus verschiedenen Andeutungen zusammengereimt
das kann ich mir nicht zusammenreimen, was dort vorging
wie reimt sich das zusammen? (= wie soll man das verstehen?)

Typische Verbindungen zu ›zusammenreimen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zusammenreimen‹.

Verwendungsbeispiele für ›zusammenreimen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer hat wem denn nun Märchen erzählt? frage ich mich und reime mir eine halbwegs plausible Geschichte zusammen. [Noll, Ingrid: Ladylike, Zürich: Diogenes 2006, S. 138]
Aus den Bildern reimte er sich den Sinn des Thrillers zusammen, später schaute er sich dann eine chinesisch untertitelte Version an. [Die Zeit, 15.02.2010, Nr. 07]
Wie das über 50 Jahre alte System in der Ära der Handys funktioniert, muss man sich allerdings aus anderen Quellen zusammenreimen. [Die Zeit, 07.05.2003, Nr. 19]
Was daran wahr ist, was daran zusammengereimt – wer weiß das? [Die Zeit, 28.05.2001, Nr. 22]
Man mußte sich vieles zusammenreimen, aber ein rechter Vers kam dabei nicht heraus. [Die Zeit, 27.02.1987, Nr. 10]
Zitationshilfe
„zusammenreimen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zusammenreimen>.

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