zusammensacken

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungzu-sam-men-sa-cken
Wortzerlegungzusammen-sacken
eWDG, 1977

Bedeutung

salopp zu Boden fallen, zusammenbrechen
a)
Beispiel:
er ist bewusstlos zusammengesackt
übertragen
Beispiel:
Riccardo, dessen erschöpfte Kräfte schnell zusammensacken [HochhuthStellvertreter246]
b)
einstürzen
Beispiel:
das baufällige Haus sackte (in sich) zusammen

Thesaurus

Synonymgruppe
(in sich) zusammenfallen wie ein Kartenhaus · ↗einbrechen · ↗einfallen · ↗einsinken · ↗einstürzen · einstürzen wie ein Kartenhaus · in Trümmer fallen · in sich zusammenfallen · umknicken wie Streichhölzer · ↗zusammenbrechen · ↗zusammenfallen · ↗zusammensinken · ↗zusammenstürzen  ●  ↗einkrachen  ugs. · ↗zusammenkrachen  ugs. · zusammensacken  ugs.
Oberbegriffe
  • (sich selbst) zerlegen · (sich) in seine Einzelteile auflösen · ↗auseinanderbrechen · ↗auseinanderfallen · ↗durchbrechen · ↗entzweibrechen · ↗entzweigehen · in ... Teile zerbrechen · in Stücke brechen · in alle Einzelteile auseinanderfallen · in den Eimer gehen · in die Brüche gehen · in seine Einzelteile auseinanderfallen · in zwei Teile brechen · ↗kaputtgehen · mitten durchbrechen · ↗zerbröckeln · zerfetzt werden · zerstört werden  ●  (sich) in Wohlgefallen auflösen  ironisch · (die) Grätsche machen  ugs., salopp · aus dem Leim gehen  ugs. · ↗auseinandergehen  ugs. · in Stücke gehen  ugs. · in die Binsen gehen  ugs.
Synonymgruppe
(in sich) zusammenfallen · (in sich) zusammensacken · ↗(in sich) zusammensinken · ↗niedersinken
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Arme Bauch Koloß Körper Lenkrad Oberkörper Rasen Schulter Sessel Sitz Sofa Stuhl Turm allmählich bewußtlos blutend blutüberströmt dann lautlos leblos ohnmächtig plötzlich sacken sofort sterbend taumeln tot tödlich weinend zucken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zusammensacken‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dann sackte direkt vor seinen Augen der erste Turm in sich zusammen.
Der Tagesspiegel, 23.08.2002
Das Gewebe riß, die Kuh sackte vor laufenden Kameras in sich zusammen, und das sah blöd aus.
Die Zeit, 07.02.1997, Nr. 7
Er warf die Arme in die Luft und sackte zusammen.
Apitz, Bruno: Nackt unter Wölfen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1958], S. 372
Sie sackt noch heute in sich zusammen, wenn sie so ein Blick trifft, und ist dann wie etwas, das man zerknüllt hat.
Wondratschek, Wolf: Mozarts Friseur, München, Wien: Carl Hanser Verlag 2002, S. 43
Er stöhnt, schreit, sackt zusammen, kann nicht fallen, wird gehalten vom Erdloch, von uns.
Knef, Hildegard: Der geschenkte Gaul, Berlin: Ullstein 1999 [1970], S. 82
Zitationshilfe
„zusammensacken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zusammensacken>, abgerufen am 20.07.2019.

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