zuschmieren

GrammatikVerb
Worttrennungzu-schmie-ren
eWDG, 1977

Bedeutung

Beispiel:
Löcher, Fugen zuschmieren (= verschmieren)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Loch Zement schmieren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zuschmieren‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da schmiert irgend so eine Sau dauernd die Toilette im dritten Stock zu.
Süddeutsche Zeitung, 14.03.1997
Ihm entglitt der Text, also pfiff er nur noch die Melodie, bis er sich die Lippen mit Rasierschaum zugeschmiert hatte.
C't, 1995, Nr. 3
Nie hätte er auch nur im Traum daran gedacht, diese Differenz mit Rhetorik zuzuschmieren.
Die Welt, 26.06.2004
Verschlungene Zeichen, Buchstaben-Kombinationen, Namen - die ganze Fassade des alten Wohnhauses ist mit hässlichen Graffiti zugeschmiert.
Bild, 06.09.2001
Sie kennen die oftmals unheimliche Konsequenz, mit der es das Bühnengeschehen als Geschichte deuten will und jeden Zwischenraum mit schnell härtendem Sinnspachtel zuschmiert.
Der Tagesspiegel, 19.08.2002
Zitationshilfe
„zuschmieren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zuschmieren>, abgerufen am 14.12.2019.

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