zuschnüren

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungzu-schnü-ren
eWDG, 1977

Bedeutung

etw. verschnüren, zubinden
Gegenwort zu aufschnüren
Beispiele:
die Schuhe (mit Schnürsenkeln) zuschnüren
ein Paket (mit Bindfaden) zuschnüren
der Hals, die Kehle war ihm wie zugeschnürt (= er brachte keinen Laut hervor) (= er konnte keinen Bissen schlucken)

Typische Verbindungen zu ›zuschnüren‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Angst Brust Ekel Geldbeutel Hals Herz Kehle Mage Sack Schuh Stiefel fest langsam schnüren zuschnüren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zuschnüren‹.

Verwendungsbeispiele für ›zuschnüren‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie konnte schon lange nicht mehr ihre Schuhe zuschnüren und nicht mehr die Beine übereinanderschlagen.
Die Zeit, 29.11.1963, Nr. 48
Ich hatte es eilig und schnürte mir meine Schuhe zu.
Holtz-Baumert, Gerhard: Alfons Zitterbacke, Berlin: Kinderbuchverlag 1981 [1958], S. 53
Da schnürt es einem schon mal die Kehle zu und man muss aussetzen mit Singen.
Süddeutsche Zeitung, 22.12.2001
Sie legte die Umschläge in den Teddy zurück und schnürte ihn hastig zu.
Jentzsch, Kerstin: Seit die Götter ratlos sind, München: Heyne 1999 [1994], S. 403
Gerade als sie zugeschnürt hatten, war die englische Volkshymne zu hören.
Grimm, Hans: Volk ohne Raum, München: Langen 1932 [1926], S. 6306
Zitationshilfe
„zuschnüren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zuschn%C3%BCren>, abgerufen am 26.01.2020.

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