zuschreien

Grammatik Verb · schreit zu, schrie zu, hat zugeschrien (ungültig: zugeschrieen)
Aussprache 
Worttrennung zu-schrei-en
Wortzerlegung zu- schreien
eWDG

Bedeutung

jmdm. etw. sehr laut zurufen
Beispiel:
die Kinder schrien sich mit lauter Stimme zu

Verwendungsbeispiele für ›zuschreien‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er schrie mir etwas zu, der Sturm trug aber seine Worte ungehört davon. [Bischoff, Charitas: Bilder aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1912], S. 6850]
Er schrie ihm zu, was gleich mit ihm geschehen werde. [Süddeutsche Zeitung, 24.01.2004]
Als er dann die Hand erhob und seinen Kämpfern irgend etwas zuschrie, war es längst schon zu spät. [Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 82]
Der Fahrer schrie uns etwas zu, was wir nicht verstehen konnten. [Die Zeit, 18.11.1966, Nr. 47]
Von Fenster zu Fenster schrie man sich die Bluttat zu, durch das ganze Dorf. [Die Zeit, 14.04.1949, Nr. 15]
Zitationshilfe
„zuschreien“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zuschreien>.

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