zuschwellen

Grammatik Verb · schwillt zu, schwoll zu, ist zugeschwollen
Worttrennung zu-schwel-len
Wortzerlegung zu-schwellen1
DWDS-Vollartikel

Bedeutung

etw. schwillt zudurch eine Schwellung zunehmend enger, verschlossen werden
Beispiele:
Nur in Ausnahmefällen kommt es zu gefährlichen Reaktionen, wenn der Hals zuschwillt und das Schlucken schwer fällt. [Berliner Zeitung, 14.07.2005]
Während eine richtige Allergie[…] schnell lebensbedrohlich werden kann, weil die Atemwege zuschwellen, führt eine Unverträglichkeit eher zu Blähungen oder Durchfall. [Neue Zürcher Zeitung, 09.09.2016]
Das Auge des Mittelfeldspielers schwoll zu, dennoch spielte N.[…] bis zur 57. Minute weiter[…]. [Spiegel, 27.09.2015 (online)]
Früh am Morgen wache ich auf, weil ich niesen muss oder meine Nase zugeschwollen ist. [Berliner Zeitung, 23.04.2003]
Die Nase läuft ständig und schwillt zu, die Augen tränen, und eigentlich ist der Sommer schon gelaufen, bevor er angefangen hat. [Welt am Sonntag, 19.05.2002]
Pseudo‑Krupp [Krankheit mit unspezifischer Entzündung der oberen Atemwege] läßt den Kehlkopf so rasant zuschwellen, daß Erstickung droht, wenn nicht umgehend Cortison [Hormon, das als Medikament eingesetzt wird] verabreicht wird. [Die Zeit, 13.07.1984, Nr. 29]

letzte Änderung:

Typische Verbindungen zu ›zuschwellen‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zuschwellen‹.

Zitationshilfe
„zuschwellen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zuschwellen>, abgerufen am 27.01.2021.

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