zusperren

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungzu-sper-ren (computergeneriert)
eWDG, 1977

Bedeutung

landschaftlich, (besonders) süddeutsch, (besonders) österreichisch etw. zuschließen, abschließen, verschließen
Beispiel:
als ich ging, sperrte ich hinter mir die Tür, das Zimmer, den Laden zu
etw. schließen
Beispiel:
die Fenster(läden) zusperren

Thesaurus

Synonymgruppe
abblocken · ↗barrikadieren · sperren · ↗verbarrikadieren · ↗verrammeln · ↗verriegeln · ↗versperren · zusperren
Synonymgruppe
abschließen · ↗absperren · ↗verriegeln · ↗verschließen · ↗zuschließen · zusperren
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Büro Fabrik Geschäft Haustür Laden Lokal Mund Nase Praxis Restaurant Schlüssel Theater Toilette Tor Tür Türe Wirt Zimmer abends bald einfach endgültig gleich sonst sperren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zusperren‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn es das Plagiieren auch in der Medizin gibt, können wir den Laden zusperren.
Die Zeit, 09.11.2013 (online)
Von neun Uhr an gibt es nichts mehr zu kaufen, die Schulen bleiben zugesperrt, und eine Stadt steht still.
Der Tagesspiegel, 05.10.2000
Er sperrte das Tor zu und kehrte in seinen Schuppen zurück.
Knittel, John: Via Mala, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1957 [1934], S. 927
Obgleich sie von außen ohnedies nicht anders als mit dem Schlüssel zu öffnen war, sperrte er zu.
Glavinic, Thomas: Die Arbeit der Nacht, München Wien: Carl Hanser Verlag 2006, S. 65
Der Turnlehrer hat mich abends in die Turnhalle gerufen und von innen zugesperrt.
Müller, Herta: Herztier, Reinbek: Rowohlt 1994, S. 25
Zitationshilfe
„zusperren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zusperren>, abgerufen am 24.05.2019.

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