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zustöpseln

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung zu-stöp-seln
Wortzerlegung zu- stöpseln
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

mit einem Stöpsel, Korken o. Ä. verschließen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Stöpsel · (zu)stöpseln
Stöpsel m. ‘verschließender Pfropfen’, in übertragener Verwendung ‘kurzer dicker Mensch’ (17. Jh.), später ‘kleiner Junge’, gebildet mit dem Suffix -sal, -sel (s. d.) zu md. nd. stoppen ‘dicht machen, verschließen’ (s. stopfen). Maskulines Genus erklärt sich wohl aus dem Einfluß von Stopfen, Korken, Pfropfen. – (zu)stöpseln Vb. ‘mit einem Stöpsel verschließen’ (18. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
pfropfen · zustöpseln

Verwendungsbeispiele für ›zustöpseln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Flaschen selbst sind zugestöpselt, der Text ist ein Computerausdruck. [Die Welt, 11.06.2002]
Und Schirmherr Peter Maffay befürwortet Konzerte, bei denen sich alle die Ohren zustöpseln? [Süddeutsche Zeitung, 19.10.2001]
Besitzer Michael Bruhn (44) hat seinen Zapfhahn zugestöpselt, die Küche verriegelt und ist krachsauer. [Bild, 10.05.2001]
Schon längst könnten dann wirklich stählerne Athleten das stupide Rasenschach erledigen, statt den ganzen Tag Autoteile zu schweißen oder Flaschen zuzustöpseln. [Süddeutsche Zeitung, 13.06.2000]
Die Valser haben nicht vergessen, wie die Romanen ihr enges Tal zustöpselten, Wegzoll verlangten, um die Einwanderung neuer Alemannen aus dem Wallis zu stoppen. [Die Zeit, 20.02.2012, Nr. 08]
Zitationshilfe
„zustöpseln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zust%C3%B6pseln>.

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