zustechen

GrammatikVerb · sticht zu, stach zu, hat zugestochen
Worttrennungzu-ste-chen (computergeneriert)
Wortzerlegungzu-stechen
eWDG, 1977

Bedeutung

mit einem spitzen Gegenstand zustoßen
Beispiel:
er stach mit dem Hirschfänger, mit der Gabel zu

Typische Verbindungen
computergeneriert

Affekt Angreifer Biene Butterfly-Messer Klappmesser Küchenmesser Messer Mörder Mücke Notwehr Schraubendreher Schraubenzieher Skorpion Täter Unbekannte Vorwarnung Wespe Wucht blitzschnell daraufhin dreimal mehrfach mehrmals plötzlich stechen wahllos würgen zuschlagen zweimal zücken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zustechen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als ihn die Beamten überwältigen wollten, stach der Mann zu.
Die Zeit, 06.10.2011 (online)
Plötzlich schubste E. den Händler, stach dann mit einem Messer zu.
Der Tagesspiegel, 09.10.2002
Der Täter hatte außerdem mit einem Messer viermal zugestochen und dabei auch das Herz getroffen.
Hannover, Heinrich: Die Republik vor Gericht 1954 - 1974, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1998], S. 431
Ich ziele und steche mit der Gabel zu; aber die war nicht festgebunden und rutscht ab.
Christ, Lena: Erinnerungen einer Überflüssigen. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1912], S. 16866
Sie besieht sich den Finger des Patienten genauer als sonst, bevor sie zusticht, um mit Armand über Finger reden zu können.
Dölling, Beate: Hör auf zu trommeln, Herz, Weinheim: Beltz & Gelberg 2003, S. 140
Zitationshilfe
„zustechen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zustechen>, abgerufen am 10.12.2019.

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