zustellen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungzu-stel-len
Wortbildung mit ›zustellen‹ als Erstglied: ↗Zustellbereich · ↗Zustellbezirk · ↗Zustelldienst · ↗Zusteller · ↗Zustellgebühr · ↗Zustellpostamt · ↗Zustellung · ↗zustellbar
 ·  mit ›zustellen‹ als Letztglied: ↗Gratiszustellung · ↗Paketzustellung · ↗Postzustellung · ↗Telegrammzustellung
eWDG, 1977

Bedeutungen

1.
eine Öffnung, Tür, ein Fenster mit Gegenständen verstellen, versperren
Beispiel:
die Verbindungstür, den Durchgang mit einem Schrank, Regal zustellen
2.
Beispiele:
Briefe, Pakete und Päckchen zustellen (= dem Adressaten bringen)
Päckchen werden sonnabends nicht zugestellt
jmdm. etw. zustellenjmdm. etw. (durch die Post) zuschicken
Beispiele:
der Katalog, der Prospekt wird Ihnen auf Wunsch kostenlos zugestellt
die Rechnung bekamen wir schon am nächsten Tag zugestellt
das Urteil des Kreisgerichts ist beiden Parteien zugestellt worden
jmdm. die Anklageschrift zustellen

Thesaurus

Synonymgruppe
zuführen · zustellen · ↗überbringen
Synonymgruppe
blockieren · ↗versperren (mit) · ↗verstellen (mit) · zustellen (mit)
Synonymgruppe
(an die Haushalte) verteilen · ↗austragen · ↗bringen · ↗herumbringen · zustellen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abmahnung Abschrift Anklageschrift Ausfertigung Bescheid Bote Brief Briefträger Bußgeldbescheid Einschreiben Empfänger Freitagausgabe Gerichtsvollzieher Klageschrift Kurier Ladung Paket Postbote Postsendung Postweg Päckchen Schriftsatz Schriftstück Sendung Steuerbescheid Strafbefehl Verbotsverfügung Verfahrensbeteiligter Vorladung Wahlbenachrichtigung

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zustellen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Infolgedessen ist die Breite Straße zugestellt, in ihr ist kaum Bewegung.
Der Tagesspiegel, 17.05.2004
Wir müssen die Flügel zustellen, damit er möglichst wenig angespielt wird.
Bild, 07.12.1999
Dieser wird es uns dann, nach beendeter Lektüre, mit einigen höflichen Worten zustellen.
Schramm, Hermine [d.i. Meißner, Hermine]: Das richtige Benehmen in der Familie, in der Gesellschaft und im öffentlichen Leben. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1930], S. 6504
Später hat man mir und den Kindern ein paar persönliche Dinge zugestellt.
Franck, Julia: Lagerfeuer, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2003, S. 87
In der Nacht, die jenem Tag folgte, an dem ich Vaters unwiderrufliche Entscheidung zugestellt bekam, konnte ich erst gegen Morgen einschlafen.
Hein, Christoph: Horns Ende, Hamburg: Luchterhand 1987 [1985], S. 68
Zitationshilfe
„zustellen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zustellen>, abgerufen am 18.11.2019.

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