zustopfen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungzu-stop-fen
eWDG, 1977

Bedeutungen

1.
etw. in etw. stopfen und es dadurch undurchlässig machen
Beispiele:
ein Rohr, Loch, eine Ritze zustopfen
ich musste mir bei dem Lärm die Ohren zustopfen
2.
einen Schaden in einem Gewebe mit Nadel und Faden ausbessern, etw. stopfen
Beispiel:
die Löcher im Strumpf zustopfen

Thesaurus

Synonymgruppe
(ein) Loch stopfen · (eine) Leckage beseitigen · ↗abdichten · ↗dicht machen · ↗verschließen · ↗zumachen · zustopfen
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Loch Ohr stopfen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zustopfen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Um es zu überhören, muss man sich schon die Ohren zustopfen.
Die Zeit, 20.03.2007, Nr. 13
Die Löcher werden wie bei einem Puzzle mit frischem Rasen zugestopft.
Süddeutsche Zeitung, 10.03.2000
Ich hätte ihm am liebsten den Mund zugestopft mit Heu.
Brief von * Obergefreiter V. L. vom 11.8.1944. In: Ortwin Buchbender u. Reinhold Sterz (Hgg.), Das andere Gesicht des Krieges, München: Beck, 1982, S. 140
Die Straßen sind wirklich ziemlich sauber, und nur dazwischen, wenn etwas widerliche Läden kommen, muß man seine Nasen fest zustopfen.
Wagner, Siegfried: Erinnerungen. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1923], S. 21594
Und das Loch war von unten zugestopft mit einem Bündel Heu.
Müller, Herta: Herztier, Reinbek: Rowohlt 1994, S. 8
Zitationshilfe
„zustopfen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zustopfen>, abgerufen am 23.09.2019.

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