zustreben

Grammatik Verb · strebt zu, strebte zu, ist zugestrebt
Aussprache 
Worttrennung zu-stre-ben
Wortzerlegung zu-streben
eWDG, 1977

Bedeutung

sich zielstrebig in Richtung auf jmdn., etw. zu bewegen
Beispiele:
Wasser strebt immer dem tiefsten Punkt zu
die Menge strebte dem Ausgang zu

Typische Verbindungen zu ›zustreben‹

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Verwendungsbeispiele für ›zustreben‹

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Salt Lake City strebt geradlinig auf das große Fest zu.
Süddeutsche Zeitung, 26.11.1998
Die Lösung bringt nur der Tod; und ihm strebt sie recht eigentlich zu.
Der Tagesspiegel, 12.06.1998
Sie von ihm festgehalten strebt mit ausgestreckten Armen auf die Kinder zu.
Stramm, August: Erwachen. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1914], S. 36071
Schon die erste Ordnung zeigt auffallend kräftige und leuchtende Farben und die folgenden Ordnungen streben besonders rasch dem Weiß höherer Ordnung zu.
Raaz, Franz u. Tertsch, Hermann: Geometrische Kristallographie und Kristalloptik und deren Arbeitsmethoden, Wien: J. Springer 1939, S. 160
Dieser Charakter des reinen Symbols der ökonomischen Werte ist das Ideal, dem die Entwicklung des Geldes zustrebt, ohne ihn je völlig zu erreichen.
Simmel, Georg: Philosophie des Geldes. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1900], S. 15071
Zitationshilfe
„zustreben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zustreben>, abgerufen am 25.09.2020.

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