zwiegesichtig

GrammatikAdjektiv
Worttrennungzwie-ge-sich-tig
Wortzerlegungzwie--gesichtig
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

gehoben, veraltend doppelgesichtig

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das ist also wohl gar kein ernsthaftes Buch, das ist alles doppelbödig und zwiegesichtig und damit höchst suspekt!
Die Zeit, 20.07.1962, Nr. 29
Zwielichtig, zwiegesichtig und bleich stand der Abgeordnete in der Unordnung seines volksvertretenden Lebens.
Koeppen, Wolfgang: Das Treibhaus. In: ders., Drei Romane, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972 [1953], S. 354
Der Schattenriss ist immer zwiegesichtig, kann Abbild oder Urbild sein.
Süddeutsche Zeitung, 03.02.2001
Zugleich war er enger Mitarbeiter von Ernst von Weizsäcker, dieser zwiegesichtigen Gallionsfigur des deutschen Auswärtigen Dienstes.
Der Tagesspiegel, 26.08.2001
Die Gründe dafür, daß Rostock Großstadt wurde, waren zwiegesichtiger Natur.
Lachs, Johannes u. Raif, Friedrich Karl: Rostock, VEB Hinstorff-Verlag 1968, S. 153
Zitationshilfe
„zwiegesichtig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zwiegesichtig>, abgerufen am 14.10.2019.

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